Bis bald in Barcelona

Barcelona
Barcelona

Barcelona ist eine dieser Städte, die es einem leicht machen, sich in sie zu verlieben. Strand, Kultur, Parks, Boutiquen, Tapas, Weinbars – alles ist da und das ist das Beste: nahezu in Lauflage. Und mit dem Metro-Tagesticket kommst du bequem  auch in die entfernteren Ecken der Stadt. Barcelona ist der perfekte Städte-Quickie. So viel Zeit muss dennoch sein:

Auf dem Passeig de Gràcia schlendern

Gaudi ist allgegenwärtig in Barcelona
Casa Batlló: Gaudí ist allgegenwärtig in Barcelona
Barcelona
Detailverliebt …
Casa Milà
… und verspielt auch sein Casa Milà

Der Pedrera (Casa Milà) aufs Dach steigen. Und Gaudís exzentrische Architektur bewundern: abgedrehte Türmchen, verspielte Treppengeländer, keine tragenden Wände. Stattdessen eine natürliche Belüftung, die Klimaanlagen überflüssig macht. Oder Tageslicht in fast allen Zimmern. Nicht selbstverständlich vor mehr als hundert Jahren, als die Casa Milà gebaut wurde. Überhaupt strotzt der Passeig de Gràcia von Bauwerken, bei denen man den Mund vor Staunen nicht mehr zu kriegt.

Casa Milà, Passeig de Gràcia Nr. 92, www.lapedrera.com

Passeig de Gràcia in Barcelona
Passeig de Gràcia in Barcelona

Tapas testen

Ich liebe die Tapas-Kultur in Barcelona. Reingehen, Teller schnappen und die leckersten Häppchen aufladen. Jamón Iberico mit Pimientos und Ei, gefüllte „Piquillo“-Paprika, hausgemachte “Euskal-Etxea”-Kroketten, schwarze Wurst mit „piperrada“, gesalzenes Stockfisch-Omelett … und gefühlt 200 weitere Tapas-Versuchungen gibt es in der Euskal Etxea, einer baskischen Bar. Hier geht garantiert keiner raus, ohne zuzugreifen. Gezahlt wird am Ende, in dem man die Holz-Spießchen, die in jeder Tapa stecken, an der Kasse vorzeigt.

Euskal Etxea, Placeta de Montcada, 1, 08003 Barcelona, www.euskaletxeataberna.com

Tapas
Tapas
Tapasbar in Barcelona
Tapas kreativ
Jedes ein Kunstwerk für sich: Tapas
Jedes ein Kunstwerk für sich: Tapas in Barcelona
Tapasbar
Tapasbar Euskal Etxea
Pep Cal, angesagte Garagen-Tapasbar
Pep Cal, angesagte Garagen-Tapasbar

In der angesagten Tapas-Bar Cal Pep heißt es erst mal: Schlange stehen. Um einen der etwa 20 Plätze zu ergattern, solltest du mindestens eine halbe Stunde vor Öffnung da sein. Lohnt sich aber, das Essen ist sensationell. Leider auch nicht ganz günstig. Dafür keine Rumsucherei in der Karte. „Fisch, Fleisch, Wurst, Gemüse, Dessert … irgendwas dabei, das du nicht magst?“, fragt der Kellner. Nein. Prima, dann fangen wir an – und bringt nacheinander fünf Teller mit den Tapas-Kreationen des Hauses. Das bisschen Fließband-Atmosphäre muss man dann einfach ignorieren. Schließlich beneiden einen gerade mindestens 50 Leute, die noch vor der Tür auf einen Platz warten.

Cal Pep, Placa des les olles, www.calpep.com

Cava schlürfen

Weinbar gegenüber der Kirche
Weinbar gegenüber der Kirche

Gegenüber der Kirche Santa Maria del Mar in El Born in der Weinbar Vinya del Senyor. Mit etwas Glück geben gerade ein paar talentierte Gitarrenkünstler ihr Stelldichein. Wenn nicht, bleibt immer noch der schöne Anblick der Fassade. Und feine Tapas gibt’s hier auch.

Unbedingt Platz lassen für ein Dessert beim Bubó. Oder zwei. Keine zehn Meter weiter habe ich die beste Patisserie der Stadt gefunden. Mehrfach preisgekrönt. Einfach unwiderstehlich.

Vinya del Senhor, Plaza Santa Maria 5 und Bubó, Carrer de les Caputxes 10

Bubó
Bubó
Bubo
Bubó-Bombe

Park Güell

Das als Gartenstadt von Gaudi geplante, aber aus Geldmangel gescheiterte Vorhaben, verwandelte sich längst in einen Touristenmagneten. Ich hatte keine Lust, mich anzustellen und den happigen Eintritt für die Häuser zu zahlen und bin deshalb nur ein bisschen spazieren gegangen im Park. Draußen finde ich es sowieso schöner als im Akkord durch irgendwelche Räume geschoben zu werden.

Park Güell, Carrer d’Olot

Park Güell als Touristenmagnet
Park Güell als Touristenmagnet
Barcelona
Am Strand von Barcelona

Strandleben in Barceloneta

Zum Strandviertel sind es von der Altstadt vielleicht 20, 30 Minuten zu Fuß entlang der Promenade mit Blick auf den Montjuic und der Hafenseilbahn. Der Hauptgrund aber, nicht den Bus zu nehmen, liegt in einer Seitenstraße: La Cova Fumada. Von all den Tapasbars, durch die ich mich in Barcelona probiert habe, war das die urigste. Sicher, Touristen waren dort auch, aber die Mischung der Gäste anders als sonst. Anwohner im Anzug genauso wie Straßenhändler, Stammgäste und Fremde. Und alle werden gleich freundlich behandelt. Auf jeden Fall probieren: La Bomba, eine große Kartoffelkrokette mit Aioli und scharfem Dip.

La Cova Fumada, carrer Baluard 56

So, jetzt hast du mindestens fünf Gründe mehr, (mal wieder) nach Barcelona zu fahren. Und glaub mir, egal wie gut du diese Stadt kennst, du wirst immer wieder etwas Neues entdecken.

Also, bis bald in Barcelona.

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