Bordeaux hat mich sofort gecatcht. Dabei fängt alles ganz unspektakulär an: ein Marktfrühstück zwischen Austernbänken, ein Glas Weißwein im Bar à Vin, ein Spaziergang durch das Chartrons-Viertel, das sich anfühlt wie ein kleineres, entspannteres Marais. Meine Reisetipps für Bordeaux zeigen dir eine Stadt, die mehr ist als eine Alternative zu Paris, und alles, was man für einen gelungenen Aufenthalt wissen sollte.
Das Wichtigste auf einen Blick: Bordeaux im Südwesten Frankreichs ist eine der schönsten Städtereise-Destinationen Europas: Die nahezu vollständig erhaltene Altstadt aus dem 18. Jahrhundert gehört als „Port de la Lune“ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Muss-Sehenswürdigkeiten sind der Miroir d’eau am Place de la Bourse, die Cité du Vin (das interaktive Weinmuseum im Stadtteil Bassins à Flots), der Marché des Capucins im Stadtteil Saint-Michel sowie ein Bummel durch das Quartier des Chartrons. Weinliebhaber sollten die Bar à Vin des CIVB in der Maison du Vin (3, cours du 30 Juillet) einplanen und in geraden Jahren das Weinfestival Bordeaux Fête le Vin an den Quais der Garonne nicht verpassen.
Miroir d’eau und Altstadt: das historische Herz von Bordeaux
Der Nebel kommt aus dem Nichts an diesem strahlend schönen Sommertag. Ich sitze an der Garonne, gegenüber dem Palais de la Bourse, und sehe die Passanten nur noch durch einen Schleier aus Millionen Wassertropfen. Kinder hüpfen in der der Nebelwolke, die sich erfrischend auf die Haut legt. Wenig später ist alles wieder klar, die Fassade des Börsenpalastes spiegelt sich im Wasser – ein herrliches Fotomotiv.
Möglich macht das der Miroir d’eau, eine knapp 3.500 Quadratmeter große Granitplatte, die zwei Zentimeter hoch überspült wird und damit die Illusion erzeugt, das Wahrzeichen von Bordeaux stünde mitten im Wasser (siehe Titelbild).
Prächtige Häuser gibt es reichlich in Bordeaux, die Altstadt aus dem 18. Jahrhundert ist beinahe komplett erhalten und wurde als Port de la Lune (Mondhafen) zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt.



Verändert hat sich Bordeaux trotzdem, sagt die Stadtführerin. Nicht nur an der Tram, die jetzt ohne Kabel durchs Zentrum fährt, könne man das sehen. Auch das Lebensgefühl sei ein anderes als noch vor zehn Jahren, lockerer, offener. Mal charmant klassisch, in einigen Vierteln eher multikulti, alternativ und hip. Von der etwas biederen Wein- und Handelsmetropole zum place to be – spätestens seit der Lonely-Planet-Reiseführer 2017 Bordeaux zum ultimativen Städtereiseziel ausgerufen hat, gilt das ganz offiziell.
Bordeaux ist klassisch und hip, multikulti und alternativ
Die neue Nonchalance steht der Stadt sehr gut. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Besuch 2007, während der internationalen Weinmesse Vinexpo. An diesen Hauch von Dünkel, der damals in der Luft lag: Aus Bordeaux kommen die großen Weine, man ist wer in der Welt.
Die großen Weine gibt es immer noch. Aber das ganze Bohei drum herum braucht es nicht mehr. Wein ist heute nicht mehr elitär, sondern das, was er sein soll: Genuss.
Um so mehr habe ich mich deshalb gefreut, als ich von der Region Nouvelle-Aquitaine eingeladen wurde, die genussvollen Seiten der Region zwischen Biarritz und Bordeaux (neu) zu entdecken – inklusive dem größten Weinfestival der Welt, das vier Tage lang ab Mittag an die Garonne lockt.
Marché des Capucins: Savoir vivre auf dem Markt im Viertel Saint-Michel
Den Vormittag nutze ich für einen Marktbummel. Einer der besten Märkte von Bordeaux soll der Marche de Capucins im Stadtteil Saint Michel sein, so der Tipp von Einheimischen, die selbst gern dort einkaufen. Von meinem Hotel ist das ein schöner 20-minütiger Spaziergang durch Bordeaux, ein Stück auf der schnurgeraden Einkaufsmeile in der Rue St. Catherine.
Der Marche de Capucins ist ein Fest für sich, ein Schlaraffenland (aber gilt das nicht für viele Märkte in Frankreich?)! Obst, Gemüse, Kräuter, Blumen, Fisch, Fleisch, Käse gibts hier wie anderswo auch. Allein die Auswahl ist fantastisch.
Das, was diesen Markt besonders macht, sind die kleinen Restaurants zwischen den Ständen. Hier ein paar Tapas aussuchen und mit einem Glas Wein genießen, nebenan ein paar Austern schlürfen – frischer gehts nicht. Wie schade, dass es so früh am Tag ist und ich leider noch satt bin von der Foie Gras gestern Abend. Aber ein café und ein Croissant, das geht immer. Ich mag das Treiben und noch mehr die Art, wie die Franzosen ihre Lebensmittel aussuchen. Dieses Bewusstsein für den Wert von gutem Essen.
Vom Markt laufe ich wieder in Richtung Fluss durch das Viertel. Vorbei an Fassaden mit kunstvoll verzierten Balkonen und bodentiefen Fenstern. In Saint Michel leben viele Afrikaner. Frauen mit bunten Kleidern und Turbanen erledigen auf dem Wochenmarkt ihre Einkäufe – von Stoffen, Garn bis hin zu Haushaltssachen und Taschen ist alles zu haben. Berge frischer Minze duften in der Sonne, die Gassen rund um die Kirche gleichen einem Wimmelbild.



Bordeaux Fête le Vin, das größte Weinfestival Frankreichs
Bordeaux ist die letzte Station meiner fünftägigen Reise durch die Nouvelle-Aquitaine. An diesem sonnigen Juniwochenende findet vor der Kulisse der herrlichen Altstadt die Fête le Vin statt, eines der schönsten Weinfeste, das ich kenne. Zum 20. Jubiläum kamen 2018 sogar die großen Segelschiffe der Welt nach Bordeaux. Stattliche Drei- und Viermaster wie die Étoile Molene, die jedem Piratenfilm Ehre machen würden. Die Garonne fließt mitten durch die Stadt; wer mit dem Boot kommt, kann also direkt im Zentrum anlegen. Ein weiterer Punkt, der Bordeaux so attraktiv macht.
Alle zwei Jahre findet die Bordeaux Fête le Vin statt, im Wechsel mit dem Flussfestival. An den Quais reihen sich zwei Kilometer lang Stände der einzelnen Appellationen der Region. Dazwischen Foodtrucks und Zelte, an denen die kulinarischen Genüsse der Nouvelle Aquitaine locken.
Wie gut, dass ich heute nichts anderes mehr vorhabe habe, so verlockend ist das alles hier: Austern, Käse, Schinken, Foie Gras und natürlich Wein ohne Ende. Bekannte Châteaux wie Baron Philippe de Rothschild oder Baron de Lestac sind ebenso vertreten wie (mir) unbekannte Weingüter. Auf Wunsch beraten die Winzer an ihren Ständen ausführlich und geduldig – trotz langer Schlangen, das habe ich auf einem Weinfest noch nie erlebt.
Ausgestattet mit einem Weinglas samt praktischer Umhängetasche sowie einen Pass Dégustation (im Ticketpreis inklusive) starte ich meine Genusstour. Ein Crèmant zum Auftakt, dazu ein paar Austern von der Île de Ré – hach, la vie est belle!




Cité du Vin: das Weinmuseum im Hafenviertel Bassins à Flots
Auf dem Festgelände kann man nicht nur feiern, sondern auch viel über Wein lernen. Die Ecole du Vin veranstaltet mehrmals am Tag Workshops zu verschiedenen Themen. Die Teilnahme ist kostenlos nach dem Prinzip ‚first come, first serve‘. Tipp: rechtzeitig da sein, die Plätze sind sehr begehrt.
Sehr empfehlen kann ich übrigens auch einen Besuch in deren Weinbar am Cours du XXX Juillet: Tolle Weinauswahl, erstklassige Beratung und kleine Snacks aus der Region.


Eines der Highlights von Bordeaux ist die Cité du Vin im Stadtteil Bassins à Flots, die 2016 eröffnet wurde. Vom Weinfestival aus komme ich zu Fuß in rund 20 Minuten hin, am Fluss entlang, ein schöner Spaziergang und ganz praktisch, um mal eine Pause einzulegen zwischen den Verkostungen.
Das Gebäude aus Metall und Glas glänzt in der Sonne und prägt die Skyline der Stadt. Schon von Weitem sehe ich den 55 Meter hohen Turm, der mich an die Form einer Dekantierkaraffe erinnert. Komplett daneben, das Holzgewölbe soll den Rumpf eines Schiffes auf der Garonne darstellen, erfahre ich später. Dank des Flusses konnte sich Bordeaux überhaupt erst zum Weinmekka entwickeln.
Neugierig erkunde ich den zweiten Stock, in dem die Dauerausstellung untergebracht ist. Mir gefällt die interaktive und spielerische Art, mit der hier Wissen vermittelt wird. Sehen, hören, fühlen: die Cité du Vin ist ein Fest für die Sinne. Nach der Theorie bekomme ich schnell wieder Lust auf einen Probeschluck. Den gibts im 8. Stock im Belvedere – mit einer 360-Grad-Aussicht über die Stadt.



Eine Etage drunter liegt das Restaurant, aber auch im Erdgeschoss kann man sich stärken. Oder auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Les Halles de Bacalan, einer Mischung aus Markthalle und Gastronomie, zum Teil kann man auch draußen sitzen.
An den Ständen gibt es die typischen Produkte der Region – von Käse aus der Dordogne bis zur Foie Gras de Canard aus der Gascogne. Das Hafenareal von Bordeaux hat sich in den letzten Jahren in ein Szeneviertel verwandelt, ein spannender Mix aus Alt und Neu.
Zurück ins Zentrum nehme ich die Tramlinie B. Fahre aber nur eine Station und steige in Chartrons wieder aus, um entlang der Garonne zu bummeln. Im historischen Quartier der Reeder und Weinhändler treffen sich die Bordelaiser zum Schlemmen auf dem Sonntagsmarkt.
Die Franzosen nennen es savoir vivre, die Art zu leben. Ein Stück davon nehme ich mit nach Hause, und wenn es nur in Form von Wein, Käse und Baguette ist.
Au revoir, Bordeaux!
Bordeaux Reisetipps und Empfehlungen
Anreise
Mit dem Zug ist Bordeaux aus Deutschland bequemer zu erreichen als viele denken. Ab Frankfurt am Main gibt es im Sommer (Juli/August) samstags einen saisonalen Direktzug nach Bordeaux: Der TGV fährt morgens ab und ist nach rund sieben bis acht Stunden da. Ab Stuttgart mit einmaligem Umstieg in Paris (Wechsel vom Gare d’Est zum Gare Montparnasse) geht der TGV in zwei Stunden weiter nach Bordeaux.
Mit dem Flugzeug ist Bordeaux-Mérignac ab Frankfurt, Berlin und München zu erreichen, in der Hauptsaison auch mit Direktflügen. Vom Flughafen ins Zentrum fährt die Straßenbahn (Linie B), Fahrtzeit rund 40 Minuten, Ticket ca. 1,80 Euro.
Vor Ort braucht man im Stadtzentrum kein Auto. Die Altstadt ist kompakt, zu Fuß gut erschlossen, und das Straßenbahnnetz (Linien A, B, C) deckt alle wichtigen Punkte ab, von der Cité du Vin bis zum Bahnhof Saint-Jean. Vom Bahnhof kommt am besten mit der Straßenbahnlinie C in die Stadt.
Übernachten
Für einen entspannten Bordeaux-Aufenthalt lohnt es sich, in der Altstadt oder im Quartier Chartrons zu wohnen, beides zentral, zu Fuß erschlossen, mit echtem Stadtgefühl. Ich habe im Hotel Majestic gewohnt. Das liegt sehr zentral, bis zur Esplanade (zentrale Tramhaltestelle) ist es nur eine Minute und bis zur Garonne nur 5 Minuten zu Fuß.
- Hôtel Singulier Bordeaux (Rue des Bahutiers, Viertel Saint-Pierre): gut geführtes Boutique-Hotel mit Rooftop-Terrasse, empfehlenswert für Erstbesucher. Hotel anschauen und Preise checken
- Hôtel Majestic (nahe Grand Théâtre, komplett renoviert 2025): klassisches Stadthotel, sehr zentrale Lage. Hotel anschauen und Preise checken
- Hôtel Particulier Bordeaux St Jean: stylische Apartments direkt am Bahnhof, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Kurztrips. Hotel anschauen und Preise checken
Preislich ist Bordeaux kein Schnäppchen: Zentrale Doppelzimmer kosten in der Saison 130–200 Euro aufwärts.
🍷 Cité du Vin – Praktische Infos
| Adresse | 134, Quai de Bacalan, 33300 Bordeaux |
| Öffnungszeiten | täglich ab 10 Uhr (Schließzeiten saisonal variieren) |
| Eintritt | 22 € Erwachsene · 9 € Kinder (6–17 J.) · unter 6 Jahren frei |
| Im Preis enthalten | Dauerausstellung + Multimedia-Guide + eine Weinverkostung im Belvédère |
| Anreise ÖPNV | Tramlinie B, Haltestelle „La Cité du Vin“ |
| Website | laciteduvin.com |
Essen & Trinken
- L’École du Vin: 3 Cours du XXX Juillet, Bordeaux, www.bordeaux.com/wschool/de/weinschule
- Marché de Capucins: Place des Capucins, Saint Michel, www.marchedescapucins.com
- Les Halles de Bacalan: 10 Esplanade de Pontac, Bordeaux
- Vivants, 13 Rue des Bahutiers, aktuell eine der spannendsten Adressen der Stadt: Küchenchef Tanguy Laviale kocht atlantisch-kreativ, Sommelier Maxime Courvoisier betreut eine der besten Bordeaux-Weinkarten der Stadt und das ohne Bordeaux-Bashing. Drei Gänge ab 45 Euro.
- La Pointe, 10 Rue Sicard (Place des Chartrons): Fischtapas auf der Terrasse, Austern, Ceviche, gegrillte Calamari: unkompliziertes Essen mit Marktfrische. Rund 40 Euro pro Person.
- Cornichon / Le Sobre: 1 Quai Richelieu und 24 Quai de Chartrons, zwei jüngere Weinbars mit natürlichen Weinen und Küche, beide in Innenstadtnähe, empfohlen vom Gault&Millau als Geheimtipps.
- L’Observatoire du Gabriel, 10 Place de la Bourse, für einen besonderen Abend, gehobene Küche mit Blick auf den Platz. Reservierung empfohlen
Fête le Vin
Das Weinfest findet alle zwei Jahre Ende Juni statt, das nächste Mal im Juni 2027. Tickets und weitere Informationen gibts unter www.bordeaux-wein-festival.com
Bordeaux City Pass
Mit dem Bordeaux City Pass (ab 37 €) kann man 24, 48 oder 72 Stunden lang alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen sowie viele Museen besuchen, einschließlich der Cité du Vin (vor 12 Uhr, später kostet es einen kleine Obolus). Inklusive im City Pass sind außerdem eine Stadtrundfahrt oder geführte Rundgänge. Nähere Infos zu den Leistungen unter www.visiter-bordeaux.com und www.bordeaux-tourismus.com.
Beste Reisezeit
Für eine Genuss- und Weinreise sind Mai/Juni und September/Oktober ideal: angenehme Temperaturen, keine Hochsommerüberfüllung, und im Herbst läuft die Weinlese — wer möchte, kann in den umliegenden Appellationen direkt dabei sein. Der Sommer ist schön, aber heiß und touristisch. Wer das Fête le Vin erleben will: die nächste Ausgabe ist für Juli 2027 geplant.
Tagesausflüge
Saint-Émilion ist der klassische Ausflug und mit dem Zug in rund 35 Minuten ab Bordeaux erreichbar (ab ca. 10 Euro einfach). Das mittelalterliche Dorf — ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe — liegt inmitten von Weinbergen; die in den Fels gehauene Monolithkirche aus dem 11. Jahrhundert ist ein Pflichtbesuch. Wer ein Weingut besuchen möchte, sollte im Voraus reservieren.
Arcachon und Dune du Pilat sind mit dem Zug in einer Stunde erreichbar. Die Bucht mit Austernfarmen, Pinienwäldern und dem Atlantik ist das perfekte Kontrastprogramm zur Stadtreise. Die Dune du Pilat, mit 110 Metern die höchste Wanderdüne Europas, liegt direkt dahinter. Austern kauft man am besten direkt bei den Produzenten im Cap-Ferret oder in Arcachon.
Häufige Fragen:
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bordeaux?
Zu den Highlights zählen der Miroir d’eau vor dem Palais de la Bourse, die Altstadt „Port de la Lune“ (UNESCO-Weltkulturerbe), die Cité du Vin im Stadtteil Bassins à Flots, der Marché des Capucins im Stadtteil Saint-Michel und das lebhafte Quartier Chartrons am Flussufer.
Was ist die Cité du Vin in Bordeaux?
Die Cité du Vin (1, Esplanade de Pontac, 33300 Bordeaux) ist ein 2016 eröffnetes, interaktives Weinmuseum in einem markanten Glasturm am Hafenareal Bassins à Flots. Die Dauerausstellung über 18 Themenbereiche ist auf mehreren Etagen untergebracht; im Belvedere im 8. Stock ist eine Weinverkostung mit Panoramablick über Bordeaux im Eintrittspreis enthalten. Der aktuelle Erwachsenentarif beträgt 22 Euro (Stand 2025). Erreichbar mit der Tramlinie B, Haltestelle „La Cité du Vin“.
Was ist das Bordeaux Fête le Vin?
Das Bordeaux Fête le Vin ist eines der größten Weinfestivals der Welt. Es findet normalerweise jährlich im Juni statt, wobei die Winzer aller Appellationen der Region ihre Weine an den Quais der Garonne präsentieren. Die Teilnahme ist grundsätzlich frei; Verkostungen erfordern einen Pass Dégustation. Wichtig: Die Ausgabe 2026 wurde aus Budgetgründen abgesagt. Die nächste Ausgabe ist für Juli 2027 geplant, parallel zur Tall Ships Race.
Wo liegt der beste Markt in Bordeaux?
Der Marché des Capucins (Place des Capucins, Stadtteil Saint-Michel, 33800 Bordeaux) gilt als einer der besten Märkte der Stadt. Besonders empfehlenswert sind die kleinen Restaurants und Austernbars zwischen den Ständen – ideal für ein improvisiertes Frühstück oder Mittagessen mit Wein.
Wo kann man in Bordeaux Wein verkosten lernen?
Die École du Vin de Bordeaux (3, cours du XXX Juillet, 33000 Bordeaux) bietet ganzjährig Workshops für alle Niveaus an – von der Einsteiger-Degustation bis zur Tages-Masterclass. Im Erdgeschoss desselben Gebäudes befindet sich der Bar à Vin du CIVB mit rund 30 Bordeaux-Weinen glasweise.
Die Reise erfolgte mit freundlicher Unterstützung von Tourisme Aquitaine und Atout France. Bei meinen Recherchen arbeite ich zum Teil mit Tourismusverbänden, Veranstaltern und Hotels zusammen. Auf Art, Inhalt und Umfang meiner Artikel hat dies keinen Einfluss, meine Meinung bleibt wie immer die eigene.
Der Artikel wurde im Juni 2026 aktualisiert.
1 Kommentar
Danke für den schönen Artikel. Wir sind auch jedes Jahr in Frankreich unterwegs und lieben es das Leben dort zu genießen. Bordeaux steht noch auf der Liste. Danke für die Tipps. Das Weinfest werden wir uns einmal anschauen. Hoffentlich ist es bald wieder möglich. Liebe Grüße Viola