Fünf Tage, eine Insel – und jeden Tag ein anderes Korsika. Dieser Roadtrip führt von Calvi im Nordwesten über Bonifatu und Corte bis nach Ajaccio im Süden. Unterwegs warten Bootstouren, Naturpools, kleine Produzenten und einige der schönsten Landschaften der Insel.
Korsika-Roadtrip von Calvi nach Ajaccio: Lohnt sich das in 5 Tagen?
Ein Korsika-Roadtrip von Calvi nach Ajaccio zeigt auf einer kompakten Route die unterschiedlichen Landschaften der Insel: von der Küste der Balagne über die Berge rund um Bonifatu und Corte bis zur mediterranen Atmosphäre von Ajaccio.
In fünf Tagen lassen sich Highlights wie die Zitadelle von Calvi, Bootstouren entlang der Küste, Naturpools im Fluss Figarella, Wanderungen im Wald von Bonifatu, korsische Spezialitäten und lokale Produzenten entdecken.
Die Route führt weiter durch das Inselinnere über Corte und den Vizzavona-Pass nach Ajaccio. Die Strecke eignet sich besonders für Erstbesucher, die Korsikas Strände, Berge, Kultur und Kulinarik miteinander verbinden möchten. Ein Mietwagen ist für diese Reise empfehlenswert.
Korsika stand schon länger auf meiner Wunschliste. Fünf Tage reichen natürlich nicht aus, um die Insel wirklich kennenzulernen, dafür ist diese mit ihren rund 180 Kilometern Länge einfach zu groß. Für einen Eindruck davon, wie abwechslungsreich diese tatsächlich ist, aber schon.
Korsika ohne Umwege: Mit Air Corsica von München nach Calvi und zurück ab Ajaccio
Genau das macht auch die neue Direktverbindung von Air Corsica ab München möglich. Seit Juni 2026 geht es nonstop nach Calvi und zurück ab Ajaccio – ideal für einen entspannten Mini-Roadtrip.
Ankommen in Calvi und Sunset-Bootstour zur Revellata
Einmal kurz über die Alpen, reichlich eine Stunde später setzt das Flugzeug bereits zur Landung an. Unter uns leuchtet das Meer in allen Türkistönen, dahinter erhebt sich das korsische Gebirge. Kaum sind wir ausgestiegen, weht uns ein warmer Wind entgegen, der nach Salz und Sommer riecht.
Vom Hotel sind es nur wenige Schritte bis zum Hafen, wo wir zu einer Sunset-Tour zur Halbinsel Revellata aufbrechen. Diese schroffe Felszunge, die weit ins Meer hinausragt, lässt erahnen, wie wild die Küste an der Westseite ist.
An Bord gibt es korsischen Schinken, Käse und ein Glas Wein, während die Sonne im Meer versinkt. Wer möchte, springt noch ins glasklare Wasser. Besser kann ein erster Abend auf Korsika kaum beginnen.
Altstadt, Hafen und Zitadelle
Der Küstenort wirkt im Hochsommer wie aus dem Reiseprospekt. Oleanderwolken in Rosa, Weiß und Lachs in den Gassen, kleine Boutiquen wechseln sich mit Restaurants ab, Lichterketten zwischen den Häusern.
Rund um den Platz vor der Kirche ist am Abend kaum ein Tisch mehr frei. Familien, Freunde und Urlauber sitzen an langen Tafeln, reden, lachen und genießen den lauen Sommerabend. Aus den Küchen zieht der Duft von Knoblauch und gegrilltem Fleisch über den Platz.
Auf den Tellern landen Wildschweinbraten und Cannelloni mit Brocciu, dem typischen korsischen Frischkäse, ähnlich einem Ricotta. Der italienische Einfluss in der Küche ist unverkennbar. Dazu ein Glas Wein – herrlich.
Auch sonst trifft mediterrane Eleganz auf entspannte Gelassenheit, ohne geschniegelt oder mondän zu wirken. Im Sommer pulsiert hier das Leben, während in den Wintermonaten viele Restaurants und Geschäfte schließen und der Ort deutlich ruhiger wird.
Später spazieren wir noch hinauf zur Zitadelle. In dieser Vollmondnacht wirkt die mächtige Festung noch eindrucksvoller. Am Eingang erinnert ein steinernes Boot, das in die Mauer eingelassen wurde, an Christoph Kolumbus, der der Legende nach hier geboren worden sein soll.


Fôret de Bonifatu, Figarella und Produzenten in der Balagne
Wer zum ersten Mal nach Korsika reist, denkt oft zuerst an traumhafte Strände. Tatsächlich laden vor allem an der Ostküste kilometerlange Sandstrände zum Baden ein, während die Westküste felsiger und deutlich ursprünglicher wirkt. Schon am nächsten Morgen verändert sich die Landschaft komplett.
Wanderung im Wald von Bonifatu
Nach rund 40 Minuten Fahrt liegt der Bonifatu-Wald vor uns. Während unten am Meer bereits die Sonne brennt, ist es in den Wäldern auf rund 500 Metern Höhe spürbar kühler. An heißen Sommertagen fühlt sich das wie eine Wohltat an.
Die teils hohen Bäume lassen nur wenig Licht bis zum Waldboden durch. Bergführer Jean-François erzählt unterwegs von den verschiedenen Kiefernarten, den immergrünen Eichen und davon, dass Bonifatu früher als Jagdgebiet und zur Holzkohleproduktion genutzt wurde. Der Weg führt über Wurzeln, Steine und kleinere Anstiege hinweg – Wanderschuhe sind definitiv eine gute Idee.
Baden in den Naturpools der Figarella
Und es wird noch besser. Nur etwa zehn Minuten entfernt bildet der Fluss Figarella kleine natürliche Badebecken zwischen den Felsen, zu denen ein schmaler Pfad hinab führt. Ich hätte einen eiskalten Gebirgsbach erwartet, stattdessen zeigt das Thermometer an diesem Tag überraschende 22 Grad. Bei knapp 30 Grad Lufttemperatur ist das dennoch himmlisch belebend.
Weinprobe in der Balagne
Auf dem Rückweg ein Tasting-Stopp beim Weingut Domaine A Ronca. Wein wird auf Korsika schon seit Jahrhunderten angebaut, viele Rebsorten wachsen ausschließlich auf der Insel. Namen wie Sciaccarellu oder Niellucciu findet man außerhalb Korsikas nur selten.
Mein Favorit: der korsische Rosé. Hell lachsfarben erinnert er ein wenig an einen Provence-Rosé, bringt aber genug Kraft mit, um auch zu Wildschwein oder würzigem Käse nicht unterzugehen. Ein erfrischender Genuss. Die Einheimischen trinken im Sommer sogar ihren Rotwein leicht gekühlt – etwas, das bei deutschen Gästen regelmäßig für überraschte Blicke sorgt. Überhaupt passt der lokale Wein, wie so oft, hervorragend zum lokalen Essen.
Honig aus der korsischen Macchia
Ein weiterer Halt führt uns zur Honigverkostung: Mein Favorit ist der würzige Macchia-Honig, dessen Aroma die typischen Pflanzen der korsischen Buschlandschaft einfängt. Fast nebenbei erklärt Imker Adam Handler, dass die Schwarze Biene Korsikas sich außergewöhnlich gut an das raue Inselklima angepasst hat und einen etwas längeren Rüssel hat als viele andere Honigbienen, um an den Nektar bestimmter Blüten zu gelangen.
Solche Begegnungen mit kleinen Produzenten zeigen eine Seite Korsikas, die man an keinem Strand entdecken würde.
Corte, das Herz Korsikas
Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen von Calvi. Bis nach Corte sind es rund anderthalb Stunden. Die Küste verschwindet im Rückspiegel, stattdessen windet sich die Straße durch Täler und hinauf in die Berge.
Die höchsten Gipfel Korsikas reichen bis auf etwa 2.700 Meter. Selbst Ende Juni liegt in manchen Jahren noch Schnee. Links und rechts der Straße zieht die Macchia vorbei. Viele der braunen Sträucher sind verblühte Zistrosen, die die Insel im Frühjahr in ein weißes Blütenmeer verwandeln.
Je weiter wir ins Inselinnere fahren, desto ursprünglicher wirkt die Landschaft. Wie schnell Korsika sein Gesicht verändert: gestern noch Bootstour und Hafenpromenade, heute schroffe Berge und enge Passstraßen.
Corte liegt nahezu im geografischen Zentrum der Insel und gilt für viele als das eigentliche Herz Korsikas. Anders als in den Küstenorten begegnen einem hier deutlich weniger Badeurlauber. Auch Corte wirkt lebendig, aber auf eine ganz andere Art als Calvi.
Blick von der Zitadelle auf die Berge
Hoch über der Stadt erhebt sich die Zitadelle, die wegen ihrer spektakulären Lage auf einem schmalen Felssporn auch als „Adlernest“ bezeichnet wird. Von hier reicht der Blick weit über die Tavignano-Schlucht und die umliegenden Berge. Als ehemalige Hauptstadt der Insel und heutige Universitätsstadt verbindet Corte korsische Geschichte mit einer jungen, lebendigen Atmosphäre.
Von Corte bis Ajaccio sind es knapp zwei Stunden Fahrzeit. Ein beliebtes Fotomotiv unterwegs ist das eindrucksvolle Eisenbahnviadukt von Gustave Eiffel, bevor sich die Straße über den Vizzavona-Pass langsam wieder hinunter Richtung Küste schlängelt.

Ajaccio, die Kaiserstadt
Die Hafenstadt im südlichen Teil der Westküste ist größer, lebhafter und geschäftiger. Regelmäßig kommen Kreuzfahrtschiffe und mit ihnen Tausende Tagesgäste in die Altstadt. Doch am Abend, wenn die Schiffe wieder auslaufen, gehören die Plätze und Restaurants wieder den Einheimischen.
In den Gassen sitzt man beim Abendessen, auf den Terrassen wird bis spät in die Nacht gegessen und diskutiert. Und manchmal sind es die unscheinbaren Orte, die einen am meisten überraschen. So ging es mir mit dem 20123 in Ajaccio, benannt nach der Postleitzahl von Ajaccio.
Restaurants mit Charakter: Fisch, Familiengeschichte und korsische Gastfreundschaft
Von außen ein ganz normales Restaurant mit Terrasse – doch plötzlich stehe ich mitten in einem kleinen korsischen Dorf. Über einem hängt Wäsche aus den Fenstern, an den Wänden weisen Schilder den Weg zur „Boulangerie“ oder anderen kleinen Geschäften. Es gibt einen Brunnen, an dem man sich übrigens sein Wasser im Krug selbst holt, wie genial ist das denn bitte, und jeder Raum wirkt, als biege ich um die nächste Ecke in diesem Dorf.
Und dann ist da noch das Don Quichotte. Betreiberin Marine erzählt, dass ihre Großeltern einst als Fischer nach Korsika kamen – eine Geschichte, die irgendwie perfekt zu diesem Ort passt. Auf den Teller kommt, was das Meer hergibt: an diesem Abend perfekt gegarter, frischer Fisch aus dem Ofen und herrlich aromatische Moules marinières.
Irgendwie passt hier alles zusammen: die Familiengeschichte, die Nähe zum Meer und die Küche, die genau das auf den Teller bringt.
Palais Fesch statt Trubel in der Altstadt
Der wohl berühmteste Bewohner: Napoleon. Sein Geburtshaus gehört zu den Sehenswürdigkeiten, bei denen schon morgens vor der Öffnung Touristen vor der Tür stehen.
Wer dem Trubel der Altstadt für eine Weile entkommen möchte, findet im Musée Fesch eine ruhige Oase. Das von Napoleons Onkel, Kardinal Joseph Fesch, gegründete Museum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen italienischer Malerei Frankreichs außerhalb von Paris.
Ein bisschen mehr Zeit hätte ich mir für den bunten Markt gewünscht. Zwischen Käse, Wurst, Oliven und Gewürzen wandern schließlich noch ein Stück Schafskäse und einige Figatelli in meinen Koffer. Die dünnen, geräucherten Würste werden traditionell über dem Kaminfeuer gegrillt – ein beliebtes kulinarisches Mitbringsel.
Strände in Ajaccio
Direkt unterhalb der Zitadelle, die für mich nicht ganz die Magie ihres Pendants von Calvi erreicht, liegt mit der Plage Saint-François sogar ein schmaler Streifen Stadtstrand.
Wer lieber etwas mehr Platz hat, fährt wenige Minuten weiter zur Plage du Trottel oder mit dem Bus hinaus nach La Parata. Von dort führen herrliche Wege entlang der Küste.
Bootstour zu den Îles Sanguinaires
Zum Abschluss wartet noch einmal das Meer. Vom Hafen geht’s zu den Îles Sanguinaires, einer kleinen Inselgruppe am Eingang des Golfs von Ajaccio. Schon das Boot ist ein Hingucker: futuristisches Design, im Bug ein Glasboden, durch den sich das türkisblaue Wasser beobachten lässt. Bootsführer Luca stammt aus Sartène und kennt die Küste wie seine Westentasche.

Das Wasser ist nicht nur faszinierend türkis, sondern auch unglaublich klar. Unter uns schimmern die Posidonia-Wiesen, jene Seegrasfelder, die zu den wichtigsten Lebensräumen im Mittelmeer gehören. Hier finden unzählige Meeresbewohner Schutz, sogar Seepferdchen leben zwischen den langen Blättern. Deshalb dürfen größere Boote dort auch nicht ankern.
Auf einer der Inseln erhebt sich der weithin sichtbare Leuchtturm, daneben einer der zahlreichen genuesischen Wachtürme, die einst die Küste schützten. Von Turm zu Turm wurden Signale weitergegeben, sodass sich Nachrichten innerhalb weniger Stunden über große Teile der Insel verbreiten konnten. Heute sind die Türme vor allem stille Zeugen der bewegten Geschichte Korsikas.
An Land fällt mir später ein schmaler Mülleimer auf, auf dem steht: „Hier beginnt das Meer.“ Gemeint sind Zigarettenkippen, die achtlos weggeworfen, schließlich im Meer landen. Ein einfacher Satz, der hängen bleibt. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum das Meer hier noch so sauber wirkt: Das Bewusstsein dafür beginnt bereits an Land.
Korsische Polyphonie in der Kirche
Vor dem Abendessen wartet noch eine Überraschung: ein Konzert mit korsischer Polyphonie. In der kleinen Kirche füllt der mehrstimmige Gesang den gesamten Raum. Mal kraftvoll, dann wieder fast schwebend erinnern die Lieder an gregorianische Gesänge, entwickeln aber ihren ganz eigenen Klang. Auch wenn ich kein Wort verstehe, geht diese Musik unter die Haut. Sie wirkt archaisch, ursprünglich und passt erstaunlich gut zu einer Insel, die sich ihre Eigenständigkeit bis heute bewahrt hat.
Bis zum nächsten Mal, Korsika.

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker früh. Zum Glück liegt der Flughafen nur rund 15 Minuten von der Innenstadt entfernt. Der Flughafen ist angenehm entspannt; bei meinem Flug genügte eine Stunde Vorlauf.
Die Nonstopflüge mit Air Corsica von München machen diese Route ausgesprochen unkompliziert. Statt am Ende quer über die Insel zurückfahren zu müssen, entdeckt man auf wenigen Kilometern erstaunlich viele Facetten: Küste und Berge, kleine Produzenten und lebendige Städte, mediterrane Leichtigkeit und ursprüngliche Natur.
Es ist nur ein erster Eindruck von Korsika. Aber einer, der schon auf dem Rückflug Lust auf die nächste Reise macht.

Praktische Tipps für deinen Korsika-Roadtrip
🧭 Auf einen Blick
📅 Dauer:
5 Tage (ideal auch als entspannte 7-tägige Mietwagenreise)
🗺️ Route:
Calvi – Balagne mit dem Wald von Bonifatu – Corte – Vizzavona-Pass – Ajaccio
☀️ Beste Reisezeit:
Frühling und Herbst eignen sich ideal für Wanderungen und Rundreisen. Im September kann es allerdings noch sehr heiß und in den Küstenorten recht voll sein.
🚗 Mietwagen:
Empfehlenswert. So lassen sich auch kleinere Orte, Badebuchten und Naturerlebnisse flexibel entdecken.
✈️ Start/Ziel:
Flughafen München → Calvi → Flughafen Ajaccio → München
❤️ Ideal für:
Erstbesuch, Genussreise, Natur & Städte
Hinkommen: Anreise via Direktflug mit Air Corsica ab/bis München. Passende Flüge findest du auf der Website von Air Corsica.
Übernachten:
- Hotel Saint Christophe ***, Place Bel Ombra, Calvi, Hotel anschauen und Preis prüfen
- Hotel Pozzo di Borgo ****, 17 Rue Bonaparte, Ajaccio, Hotel anschauen und Preis prüfen
- Auberge de la Fôret Bonifatu, Unterkunft anschauen und Preis prüfen
Essen & Trinken – Restaurantstipps:
- A Piazzetta: gemütlich, mit großer Terrasse, mitten in der Altstadt, PLACE MARCHAL, Calvi, www.calvi-location-villa.com
- Maison Forestière de Bonifatu: schöner Garten direkt am Parkplatz, ideal für eine entspannte Einkehr nach einer Wanderung, Forêt De Bonifato, Calenzana
- Restaurant Le Resto: direkt am Hafen und traumhaftem Blick auf die Jachten, Calvi, facebook.com/viamarineleresto
- Restaurant U Museu: moderne korsische Küche auf einer überdachten Terrasse, die auch bei Regen zum Genießen einlädt, Rpe É Ribanelle, Corte, www.restaurant-umuseu.com
- Restaurant 20123: innen wie ein kleines Dorf gestaltet, außergewöhnliches Ambiente mit viel Charme, 2 Rue Roi de Rome, Ajaccio, www.20123.fr
- Restaurant Chez Marinette: herzlich, familiär und authentisch, wie bei Mama zu Hause, 19 Rue Roi de Rome, Ajaccio, bonsrestaurants.fr/restaurants/marinette-ajaccio-2
- Restaurant Don Quichotte: Familienrestaurant mit herzlichem Service und Gerichten, die rundum überzeugen, 6 Rue des Halles, Ajaccio

Erleben:
- Bootsfahrt mit Calvi Promenade en Mer, Tickets am Hafen (Quai Adolphe Landry), www.calvipromenadeenmer.fr
- Bootstour mit der Reederei Naveva rund um die Sanguinaires-Inseln und den Golf von Ajaccio, Tickets am Hafen, www.naveva.com
- Ausgangspunkt für Wanderungen: Parkplatz am Wald von Bonifatu: Forêt de Bonifato, Calenzana
- Weingut A Ronca – Route de L Aéroport, Calenzana, ifiumi.plugwine.com/domaines/domaine-a-ronca/2188
- Imkerei Adam Handler, Les Grands Domaines Mezzanodi, Route de l’aéroport, Calenzana, facebook.com/people/Producteur-Apiculteur-Adam-Handler/100057562414887
Weitere Infos: https://www.visit-corsica.com/de und hier findest du alle Artikel über Frankreich auf Delicious Travel.
Häufige Fragen zu unserem Korsika-Roadtrip
Wie viele Tage braucht man für einen Korsika Roadtrip von Calvi nach Ajaccio?
Fünf Tage reichen für einen kompakten ersten Eindruck. Du siehst dabei Calvi, das Bergland bei Bonifatu, Corte und Ajaccio. Für Badepausen, Wanderungen und mehr Abstecher solltest du eher sieben bis zehn Tage einplanen.
Brauchst du auf Korsika einen Mietwagen?
Ja, für diese Strecke ist ein Mietwagen praktisch fast unverzichtbar. Vor allem Bonifatu, Corte und kleinere Produzenten erreichst du damit deutlich einfacher als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ist die Strecke anstrengend zu fahren?
Nicht grundsätzlich, aber du solltest die Fahrzeiten auf Korsika nicht unterschätzen. Viele Straßen sind kurvig, gerade im Inselinneren. Auf der Karte wirken die Distanzen oft kurz, in der Praxis dauert es länger als gedacht.
Ist Korsika eher Strandziel oder Wanderziel?
Beides. Die Insel hat lange Sandstrände, felsige Buchten und zugleich ein spektakuläres Bergland mit Wäldern, Schluchten und Naturpools. Gerade die Kombination macht einen Roadtrip auf Korsika so spannend.
Welche Stopps lohnen sich zwischen Calvi und Ajaccio?
Auf dieser Route lohnen sich Calvi, der Wald von Bonifatu, Naturpools an der Figarella, Corte, der Vizzavona-Pass und Ajaccio. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du zusätzliche Stopps im Inselinneren oder an der Westküste einbauen.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Korsika Roadtrip?
Spätfrühling und früher Herbst sind ideal, weil es warm, aber meist weniger voll ist als in der Hochsaison. Im Hochsommer sind Küstenorte wie Calvi und Ajaccio deutlich belebter.