Salzburg ist so eine Stadt. Eine, die man zu kennen glaubt, bevor man überhaupt dort war. Festung und Festspiele, Mozart und Mozartkugeln … Ein Bild wie eingerahmt im Kopf, fertig. Und dann stehe ich im Andräviertel.
Die Nachmittagssonne streift Gründerzeitfassaden, irgendwo riecht es nach frisch geröstetem Kaffee, und ich denke: Genau hier fangen wir an, Salzburg. Nur du und ich.
Drei Tage. Keine Checkliste. Stattdessen: echte Begegnungen.
Auf einen Blick: Salzburg in 3 Tagen
Was kann man in Salzburg in 3 Tagen erleben? Salzburg lässt sich in drei Tagen sehr gut erkunden, auch zu Fuß, die Wege sind kurz. Tag 1 führt durchs lebendige Andräviertel mit Linzergasse und Mozart Wohnhaus, abends empfiehlt sich das Mozart Dinner Concert im Stiftskulinarium St. Peter. Tag 2 verbindet Mirabellgarten, Salzburger Dom (mit dem täglichen Orgelkonzert um 12 Uhr), das Domquartier und das Salzburger Marionettentheater. Tag 3 beginnt mit Frühstück im Café Tomaselli, führt über die Festung Hohensalzburg und den Mönchsberg zum Museum der Moderne, mit Abschluss am Schloss Leopoldskron. Mein Tipp: Mit der Salzburg Card sind die meisten Erlebnisse kostenlos. Einen kompakten Reiseplan zum Download findest du unten im Infokasten.

Salzburg in 3 Tagen – #1 Ankommen im Andräviertel
13 Uhr Andräviertel: hip, ruhig und doch lebendig
Vom Bahnhof bin ich in wenigen Minuten da. Das Hotel Andrä liegt im gleichnamigen Viertel, das sich seit ein paar Jahren seinen eigenen Charakter „erarbeitet“ hat: hip, aber ohne es an die große Glocke zu hängen. Zentral und trotzdem ruhig. Das 3-Sterne-Boutiquehotel vereint den historischen Charme der Gründerzeit mit dem Komfort von heute. Die Zimmer in Aubergine und Grau, das Treppenhaus ellipsenförmig, im vierten Stock eine kleine Frühstücksbar mit Blick auf die Berge. Ein guter Anfang.
Das Andräviertel unterhalb des Kapuzinerberges ist jung nach Salzburger Maßstäben – keine 150 Jahre alt, also keine mittelalterliche Stadtstruktur, kein Gepflaster aus dem 13. Jahrhundert. Stattdessen: renovierte Jugendstilhäuser, kleine Boutiquen, Cafés, Bars.
Hauptschlagader des Quartiers ist die Linzergasse, doch auch die Seitengassen verdienen einen Blick. In der Lederergasse stellt Schlisselberger seit dem 15. Jahrhundert Gürtel und Taschen her – das Handwerk ist hier kein Marketing, sondern einfach gewachsen. Im Café Habakuk sieht es noch aus wie vor sechzig Jahren, der Strudel ist der Grund, warum auch Einheimische herkommen. Der charmante Kellner Maximilian ein weiterer.
Direkt an der Linzergasse, fast unsichtbar für alle, die es eilig haben: der Friedhof St. Sebastian. Erzbischof Wolf Dietrich ließ ihn anlegen – und sich selbst ein Mausoleum mitten hineinsetzen. Die Wandgräber im Stil der italienischen Renaissance sind von einer Pracht, die einen kurz innehalten lässt.
Nebenan liegt der Bruderhof. Auch hier sind die Locals oft unter sich, man trifft sich nach dem Marktbesuch, abends auf ein Glas Wein oder einfach so. Keine Konzept-Cafés. Einfach ein Platz, an dem man gern für eine Weile bleibt.
15 Uhr Mozart-Wohnhaus am Makartplatz
Am Makartplatz wohnte die Familie Mozart. Heute ist das Mozart-Wohnhaus ein Museum, deutlich ruhiger als das bekanntere Geburtshaus in der Getreidegasse. Hier entstanden alle Kompositionen von Mozarts letzten Salzburger Jahren, über 150 Werke, bevor er nach Wien zog und die Stadt für immer hinter sich ließ.
Im ersten Stock erzählt das Museum von dieser Zeit. Vom Familienleben, dem Tanzmeistersaal, in dem gespielt und geübt wurde. Und dann noch das Archiv: 33.000 Audiotitel, der älteste von 1889, dazu 4.000 Videoproduktionen. Wer hier eine Stunde versinkt, versteht, warum Musikgeschichte kein Staubthema ist.
Im Innenhof steht das Zauberflötenhäuschen, in dem der Legende nach ein Teil der Oper entstand. Im Erdgeschoss das Café Classic. Was bitte soll ich hier anderes bestellen als eine Mozart-Melange? Kaffee, Schlagsahne, eine Mozartkugel dazu. Ja, bitte.

17 Uhr Altstadt und Getreidegasse
Zu Fuß sind es ein paar Minuten bis in die Altstadt. Die Getreidegasse ist touristisch, ja – und trotzdem wirklich schön. Finden auch die Salzburger selbst, die im Winter einen Punsch beim Sporer trinken und im Sommer bei der Eisgrotte anstehen.
Schmale Hausfassaden, schmiedeeiserne Zunftschilder, der enge Himmel über mir. Ich lasse mich treiben. Die Durchhäuser sind das beste Navigationssystem der Stadt: 13 Gebäude, durch die eine Passage führt, vier direkt zur Salzach hin. Man geht rein, kommt woanders raus. Wunderbar, um eine Stadt zu entdecken.
Wer genau schaut, entdeckt mehr als Souvenirläden: einen Schirmmacher, Trachtengeschäfte, das Feinkostgeschäft Azwanger. Der Knopfmacher Mair ist schon seit 1761 hier.




19 Uhr Mozart Dinner Concert im Stiftskulinarium St. Peter
Klassische Musik oder feines Essen? Warum entweder oder, wenn doch beides geht. Da, wo auch Mozart bereits zu Gast war. Das Stiftskulinarium St. Peter gilt laut eigenen Angaben als ältestes Restaurant Europas, erstmals erwähnt im Jahr 803. Im historischen Barocksaal erlebe ich eine Zeitreise vom Feinsten: das Mozart Dinner Concert. Große ovale Tische, weiße Hussen, echtes Kerzenlicht, Stuck und Deckenmalerei – die Kulisse könnte nicht passender sein.
Fünf Kammermusiker und zwei Opernsänger interpretieren Arien und Duette aus Don Giovanni, Die Hochzeit des Figaro, Die Zauberflöte, später ertönt die Serenade Eine kleine Nachtmusik, bei der nicht wenige im Publikum sich sanft mit dem Takt bewegen.
Zwischen den Musikstücken wird ein Drei-Gänge-Gala-Dinner serviert: Zitronensuppe mit Topfengriesknödel, als Hauptgang Maishähnchen als Hommage an den Kapaun, den Mozart so geliebt haben soll, zum Abschluss Salzburger Nockerln. Genauso könnte es damals gewesen sein.
Salzburg in 3 Tagen – #2 Der große Bogen durch die Stadt
9 Uhr Schrannenmarkt
Samstags lohnt sich frühes Aufstehen. Vor der Andräkirche: Gemüse, Käse, Brot, regionale Produkte, Marktatmosphäre. Der ideale Einstieg in einen genussvollen Tag.
10 Uhr Mirabellgarten und Orangerie Salzburg
Seit 1996 gehört die Salzburger Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe – unter anderem der Mirabellgarten, einer der wenigen original erhaltenen Barockgärten weltweit. Im Juni 2026 öffnet dort die Orangerie Salzburg Panorama: ein Zentrum für Kunst, Kultur und Welterbe an einem der schönsten Plätze der Stadt.
Herzstück wird das berühmte Panoramagemälde von Johann Michael Sattler sein: über 25 Meter lang, knapp fünf Meter hoch, Salzburg im Jahr 1825, gesehen von der Festung. Ein Bild, das mehr zeigt als alle Stadtführer zusammen.
Der Barockgarten selbst ist ein einziges Fotomotiv: Statuen, Hecken, Brunnen. Hier wurden Szenen aus „The Sound of Music“ gedreht, weshalb bis heute ganze Busladungen singend durch die Rosenbeete laufen. Das gehört dazu. Irgendwie.
12 Uhr Orgelkonzert im Salzburger Dom „Musik zu Mittag“
Spätestens um 11.40 Uhr rein, einen Platz sichern. Um 12 Uhr beginnt täglich (außer sonn- und feiertags) nach dem Mittagsläuten das 30-minütige Orgelkonzert „Musik zu Mittag“. Der Salzburger Dom hat sieben Orgeln, so angeordnet, dass der Klang von überall trägt. Zwei Organisten spielen abwechselnd auf fünf davon. Der Raum ist still und erwartungsvoll, bevor der erste Ton kommt.
13 Uhr Salzburger Tapas im Sternbräu
Ein klassisches Salzburger Wirtshaus mit schönem Biergarten im Innenhof. In der SternLounge nebenan gibt es Salzburger Tapas: kleine regionale Gerichte, gut für eine Mittagspause ohne Eile.
15 Uhr Domquartier: 1.300 Jahre Stadtgeschichte
Mehrere Museen, verbunden durch Gänge und Säle, die selbst schon Museum sind: Prunkräume der Residenz, Dom, Kunstsammlungen. Der Rundgang durchs Domquartier wird zur Entdeckungsreise der 1.300 Jahre langen Salzburger Geschichte, in der politische und kirchliche Macht, Kunst, Musik und Architektur verschmelzen. Heute zählt das frühbarocke Gebäudeensemble zum Weltkulturerbe der Unesco.
Besonders: der Blick von der Dombogenterrasse auf den Residenzplatz. Nicht weniger beeindruckend der von der Orgelempore hinunter in den Dom, der seine ganze barocke Pracht entfaltet.
Mozarts Werke dort hören, wo er sie selbst spielte? Das geht und zwar in der Residenz. Dort gab er im Alter von nur sieben Jahren sein erstes Konzert für den Fürsterzbischof.
Mein Tipp: Date with Mozart – Nachmittagskonzerte zum Verlieben heißen die Aufführungen, die samstags und sonntags jeweils um 16 Uhr stattfinden.






Zeit fürs Kaffeehaus. Und für eine Mozartkugel, die der Komponist allerdings nie probierte. Die bekannte Süßigkeit aus Schokolade, Nougat, Marzipan aus Mandeln und Pistazien wurde 1890 von Paul Fürst erfunden, fast hundert Jahre nach Mozarts Tod.
Fürst darf als Einziger das Wort „Original“ verwenden; 1909 wurde er dafür in Paris ausgezeichnet. Seine Kugel ist sehr schokoladig. Die seines Konkurrenten Holzermayr eher marzipanlastig. Da hilft nur eins: beide probieren und selbst urteilen.



17 Uhr Salzburger Marionettentheater
Hier tanzen die Puppen und wie! Was nach Kinderprogramm klingt, ist ein wahres Juwel. Das 1913 gegründete Salzburger Marionettentheater spielt vollständige Opern mit Originalaufnahmen großer Dirigenten und Sänger; von der UNESCO als erhaltenswertes Kulturgut anerkannt. Die Menschen bleiben im Hintergrund und hauchen den kunstvoll geschnitzten und detailreich ausgestatteten Marionetten aus einer Höhe von zwei Metern an 12 Fäden Leben ein.
Im Sommer 2026 steht die Zauberflöte auf dem Spielplan, nachmittags in einer Kurzfassung von etwa 60 Minuten.
19 Uhr Dinner im Imlauer Sky Restaurant
Hoch über dem Andräviertel, das Imlauer Sky Restaurant mit Blick auf die rechte Salzachseite über der Altstadt: das Museum der Moderne, der alte Wasserturm, die Stadtalm auf dem Mönchsberg, die Müllnerkirche mit ihrem roten Dach.
Die Küche ist ausgezeichnet, mit einer Haube von Gault & Millau gekrönt, und beschreibt sich selbst als „gut bürgerlich auf höchstem Niveau mit innovativen Eigenkreationen“, was etwas geschwollen klingt – und trotzdem stimmt. Das Wiener Schnitzel, das ich bestellt hatte, müsste man in dieser Perfektion selbst in Wien suchen.


Kürzlich eröffnete in der Nähe das Imlauer Palais Mirabell mit angeschlossener Brasserie.
Salzburg ist eine Bierstadt. Und auch das Andräviertel kein schlechter Ort, das zu entdecken: Die Weiße, Kastners Schänke, Urbankeller. Wer noch Energie hat, zieht weiter zum Müllner Bräu auf der linken Salzachseite, einem Klassiker der Einheimischen. Dort holt man sich einen Krug aus dem Regal, spült ihn aus, zapft Bier aus dem Holzfass. Klingt nach urigem Spaß.
Salzburg in 3 Tagen – #3 Langsam rauf, langsam runter
9 Uhr Frühstück im Café Tomaselli
Ein guter Tag beginnt beim Frühstück im Café Tomaselli, betont man im wohl ältesten Kaffeehaus Österreichs – eine Institution in Salzburg. Das Tomaselli in der Altstadt wurde 1700 gegründet und es heißt, sogar die Idee zu den Salzburger Festspielen soll hier geboren worden sein. Und die Geschichte von der Kaffeedame mit der weißen Schürze, ganz wie in guten alten Zeiten. Auch Einheimische starten hier gern in den Tag, was das Beste ist, was man über ein Kaffeehaus sagen kann.


11 Uhr Festung Hohensalzburg und Mönchsberg
Die Festungsbahn braucht nur Sekunden, aber mit jedem Meter wird der Blick auf die Stadt schöner. Die Festung Hohensalzburg aus dem 11. Jahrhundert ist gut erhalten, der Ausblick aber ist das Besondere: die Stadt zu Füßen, drei Berge im Hintergrund, die den Salzburger Nockerln ihren Namen gaben, und die Salzach als silbernes Band dazwischen. Schwer, hier weiterzugehen.


Von der Festung führt ein Spazierwanderweg über den Mönchsberg bis zum Museum der Moderne. Auf dem Weg liegt die Stadtalm – der richtige Ort für eine entspannte Mittagspause mit Blick, den man sich verdient hat.
14 Uhr Museum der Moderne
Das Museum der Moderne thront auf dem Mönchsberg wie ein kühler Gegenentwurf zur barocken Altstadt darunter, wo sich auch das Rupertinum, der zweite Standort des Museums, befindet. Wechselausstellungen mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Architektur, Café mit Terrassenblick. Und zurück in die Kopfsteinpflasteridylle geht es ganz bequem mit dem Mönchsbergaufzug.


17 Uhr Schloss Leopoldskron
Ein etwa 20-minütiger Spaziergang führt zum Schloss Leopoldskron. Das barocke Wasserschloss am gleichnamigen See ist kein öffentliches Museum – aber die Gartenterrasse des angeschlossenen Hotels ist zugänglich. Wer „Sound of Music“ kennt, kennt diesen See.
Ein schöner Abschluss. Und das leise Gefühl, dass drei Tage vielleicht nicht ganz gereicht haben.
Das gehört wohl dazu. Jedes Mal.


Praktische Infos auf einen Blick: Salzburg in 3 Tagen, Sehenswürdigkeiten und Insider Tipps
Service: dein kompakter Reiseplan „Salzburg in 3 Tagen“ zum Download
Hinkommen: Für die bequeme Anreise empfiehlt sich die Bahn, ab München ca. 1,5 Stunden (mit der Westbahn gibt es einen Nonstop-Verbindung ab Stuttgart).
Übernachten:
HOTEL Andrä Salzburg, Hubert-Sattler-Gasse 3, 5020 Salzburg, www.hotel-andrae.at

Essen & Trinken:
- IMLAUER Sky – Restaurant & Bar, Imlauer Braustüberl und neu: Imlauer Palais Mirabell, www.imlauer.com
- Sternbräu (Salzburg Tapas), Griesgasse 23, www.sternbrau.at
- Müllner Bräu, Lindhofstr. 7, www.augustinerbier.at
- Café Tomaselli, Alter Markt 9, tomaselli.at
- Café Fürst, Brodgasse 13, fuerst.cc
- Café Habakuk, Linzer Gasse 26 (keine Website)
- Café Classic im Mozart-Wohnhaus, Makartplatz 8, cafeclassicsalzburg.at
- Café Bazar, Schwarzstr. 3, www.cafe-bazar.at
- Gasthof Goldgasse, www.gasthofgoldgasse.at
- Stiftskulinarium St. Peter, Sankt-Peter-Bezirk 1/4, www.stpeter.at
- Die geheime Specerey, Sigmund-Haffner-Gasse 16, felleis-knittelfelder.at/specerey/die-idee
- Der Triangel, Wiener-Philharmoniker-Gasse 7, www.triangel-salzburg.co.at
- 220 Grad im Rupertinum, Wiener-Philharmoniker-Gasse 9, www.220grad.com

Salzburg in 3 Tagen erleben:
- Mozart Dinner Concert Salzburg, www.mozart-dinner-konzert-salzburg.at
- kulinarische Stadtführungen, www.salzburgforyou.at
- „Musik zu Mittag“ im Salzburger Dom, www.salzburg-dom.at
- Museum der Moderne/Rupertinum, www.museumdermoderne.at
- DomQuartier, www.domquartier.at
- Salzburger Marionettentheater, www.marionetten.at
- Festung Hohensalzburg, www.festung-hohensalzburg.at
- Stadtwanderungen, www.salzburg.info/stadtwandern
Die Salzburg Card enthält die meisten Salzburg Sehenswürdigkeiten inklusive Festung, Museen und Schifffahrt sowie die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Wer im Hotel eincheckt, bekommt außerdem automatisch das Guest Mobility Ticket des Landes Salzburg, das bereits die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs abdeckt. Infos: www.salzburg.info/salzburgcard
Salzburg Kultur-Sommer 2026:
270. Geburtstag Mozarts: Das ganze Jahr über warten Konzerte mit seiner genialen Musik, Ausstellungen sowie originelle Veranstaltungen wie ein Mozartkugel-Workshop oder Pop Up Yoga – Mozart Edition im DomQuartier. Bei den stimmungsvollen Schlosskonzerten Mirabell im Marmorsaal stehen seine Werke genauso auf dem ganzjährigen Programm wie bei den Festungskonzerten auf der Festung Hohensalzburg. Stimmungsvoll geht es beim „Date with Mozart – Nachmittagskonzerte zum Verlieben“ bzw. beim Mozart Dinner Concert im Stiftskulinarium zu. Ein Tipp für die ganze Familie: Das Salzburger Marionettentheater, das in diesem Jahr 10 Jahre Immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe feiert, führt unter anderem seine Version von „Die Zauberflöte“ auf. salzburg.info/de/veranstaltungen/highlights
Eine spannende Ausstellung ist noch bis zum 14. Juni im Museum der Moderne zu sehen. Sie zeigt wie Mozarts „Die Zauberflöte“ Künstler von Kokoschka bis Slevogt inspiriert hat. Alle Veranstaltungen zu Mozart unter: www.salzburg.info/mozart
Salzburger Festspiele: 17. Juli bis 30. August 2026: Alles zu den Festspielen unter: www.salzburgerfestspiele.at
30 Jahre Weltkulturerbe Salzburg: Zum 30-jährigen Jubiläum wird Ende Juni die einzigartige Ausstellungsstätte Orangerie Salzburg Panorama | Welterbe in der Orangerie des Mirabellgartens eröffnet. Besucher können hier Salzburgs Geschichte interaktiv erleben und bekommen Einblicke in die kulturelle Vielfalt der Stadt. Hier ist auch das 200 Jahre alte einzigartige historische Salzburg-Panorama von Johann Michael Sattler zu sehen – ein 25,53 Meter langes und 4,86 Meter hohes Ölgemälde, welches einen Blick auf Salzburg und die Umgebung in das Jahr 1829 gibt. Weitere Infos unter: www.salzburgmuseum.at
Weiterführende Links: www.mozarteum.at, www.mozart.com, www.mozarteumorchester.at, www.konzerte-schloss-mirabell.at, www.salzburghighlights.at, www.salzburgerfestspiele.at
Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst, zauberhaft ist es aber auch im Advent in Salzburg.
Weitere Infos: Tourismus Salzburg, www.salzburg.info

Häufige Fragen zu Salzburg in 3 Tagen
Wie viele Tage braucht man für Salzburg?
Drei Tage reichen für die wichtigsten Highlights: Altstadt, Festung Hohensalzburg, Andräviertel, Mirabellgarten und Domquartier. Wer Tagesausflüge in die Umgebung (Hallein, Berchtesgaden, Schloss Hellbrunn) plant, sollte mindestens vier bis fünf Tage einplanen.
Was kostet das Mozart Dinner Concert im Stiftskulinarium St. Peter?
Die Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 85 € (Standard) und 115 € (Exclusive) pro Person. Das Dinner beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Vorabreservierung wird dringend empfohlen. Adresse: St. Peter Stiftskulinarium, Sankt-Peter-Bezirk 1/4, 5020 Salzburg.
Wann spielt das Salzburger Marionettentheater die Zauberflöte?
Im Sommer 2026 läuft die Zauberflöte (vollständige Fassung, ca. 2 Stunden 10 Minuten) regelmäßig abends ab 19:30 Uhr; die Kurzfassung (ca. 60 Minuten) nachmittags ab 17:00 Uhr. Adresse: Salzburger Marionettentheater, Schwarzstraße 24, 5020 Salzburg.
Ist das Café Tomaselli wirklich das älteste Kaffeehaus Österreichs?
Ja, das Café Tomaselli am Alten Markt 9 gilt offiziell als ältestes durchgehend betriebenes Kaffeehaus Österreichs, gegründet 1700. Seit Mai 2026 wird es von GMS Gourmet als neuem Pächter weitergeführt; Name, Charakter und Angebot bleiben erhalten.
Wann öffnet die Orangerie Salzburg mit dem Sattler-Panorama?
Die Orangerie Salzburg – Panorama | Welterbe im Mirabellgarten eröffnet am Wochenende 27./28. Juni 2026. Das Herzstück ist das über 25 Meter lange Rundgemälde von Johann Michael Sattler (1825–1829). Adresse: Orangerie Salzburg, Mirabellplatz, 5020 Salzburg.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Tourismus Salzburg. Bei meinen Recherchen nutze ich gelegentlich die Unterstützung von Fremdenverkehrsämtern, Tourismusagenturen, Veranstaltern, Fluglinien oder Hotelunternehmen. Dies hat keinen Einfluss auf Inhalt und Umfang der Berichterstattung.