Weinkulturbar in Dresden: Minibar Grand Cru

Sie ist klein. Sehr klein. Und doch riesig, gemessen am Angebot. Niveauvoll mit anspruchsvollem Service, aber weit entfernt von elitärem Getue. Die Weinbar, die Silvio Nitzsche sich als Gast immer wünschte, hat er nie gefunden. Also hat er selbst eine aufgemacht: die Weinkulturbar in Dresden. Ich habe Silvio Nitzsche besucht und gebeten, über Wein und seine Welt zu erzählen. Artikel lesen bei Weinkenner …

Welchen Wein haben Sie immer servierbereit zu Hause?
Einen Riesling.
Was war die teuerste Flasche, die Sie selbst in einem Restaurant bestellt haben?
„Against the wall“ von Manfred Krankl für 500 Euro.

Welcher Wein hat Ihre Weinleidenschaft geweckt?
Ein Wein, bei dem einem der Mund offen steht. Ein Riesling von Prüm. Ein 78er Figeac, besondere Bordeauxweine überhaupt. Und Burgunder machen mich immer noch neugierig.

Was trinken Sie zum Essen, wenn Sie keinen Wein trinken?
Guten Traubensaft oder Wasser.

Welches Weinbuch haben Sie zuletzt gelesen?
Ich lese immer fünf bis sechs Bücher gleichzeitig. Gut gefallen hat mir „Bordeaux – Ein Roman in vier Jahrgängen“ von Paul Torday. Eine packende Geschichte über Obsessionen, Sucht und Loyalität.

Welchen Wein darf man Ihnen niemals einschenken?
Den gibt es nicht. Komme ich in Situationen, in denen billige Industrieweine serviert werden, dann nippe ich eben nur mal.

Vervollständigen Sie bitte: Wein ist für mich …
… das emotionalste aller Getränke.

Weinkulturbar

Wittenberger Str. 86
01277 Dresden-Striesen
Tel.: 0351/3157917
E-Mail: silvio@weinkulturbar.de

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