Wein ist doch gesund!

Na bitte, jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Wein trinken ist gesund. Diese Erkenntnis (wir wussten es längst) verdanken wir einer Gruppe von Forschern aus den USA und Kanada. Sie bündelten 84 internationale Langzeitbeobachtungsstudien (wer hätte nicht gern so eine Begründung: Ich trinke im Dienst der Wissenschaft!) zu einer Metaanalyse.
Im Gegensatz zu Abstinenzlern mindern Weintrinker ihr Risiko, an Herz-Kreislauf-Versagen zu sterben, um 25 Prozent. Die risikoärmste Dosis liege demnach bei 0,2 bis 0,4 l Wein täglich. In Schoppen ausgedrückt, sollte der Pfälzer also weniger als einen und der Rest der Welt nur knapp einen halben genießen pro Tag. Mit der Gleichberechtigung halten es die Wissenschaftlicher nicht so, denn Frauen dürfen nur die Hälfte schlucken. Da diese – statistisch gesehen – aber länger leben, gleicht die Natur diese Empfehlung bei Zuwiderhandlung wieder aus. Auch vor anderen tödlichen Ärgernissen schützt der Wein: Alle Ursachen zusammengenommen, senkt die tägliche Alkoholration (< 15 g) die Gesamtsterblichkeit um 13 Prozent. Dass das keine trockene Theorie ist, wusste schon Fußballlegende Max Merkel aus dem Praxistest: "Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter."

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