Probeschluck per Knopfdruck

Wie wichtig ist das Probieren vor dem Weinkauf, fragt die Weinkademie Berlin in einer aktuellen Umfrage. Das Zwischenergebnis zeigt schon jetzt deutlich, dass die meisten Abstimmer den Probeschluck für sehr wichtig halten. Unterschiedlich ist die Menge der offenen Flaschen – während Jacques‘ Weindepot mit über 200 Weinen zur Verkostung wirbt, offerieren die Vino-Weinmärkte eine Auswahl von 30 Flaschen. Egal wie umfangreich der Verkostungstresen bestückt ist, stellt sich die Frage nach einem passenden System für den Probeausschank.
Einfach und preiswert ist eine Vakuumpumpe: Stopfen in die Flasche, Luft rausziehen, fertig. Alternativ sind Weinkonservierer mit Stickstoff auf dem Markt – in allen Preisklassen. Die einfachste Version gibt es als Sprayflasche für knapp 20 Euro, der Porsche unter den Ausschanksystemen kostet rund 17.000 Euro.
N2 heißt das Weinsystem, das 24 verschiedene Sorten fasst und insgesamt 168 Flaschen fassen kann. Der Wein lagert in Glas-Ballons, die individuell angeordnet werden können und wird mittels elektronischer Wasser-Kühlung temperiert. Nitrogen-Gas in jedem Globus verhindert den Sauerstoffkontakt des Weines.

Ein Eisbad für Weißweine und ein Rotwein-Karusell hat das Unternehmen Nitrotap entwickelt.

Caveduke. Der Dispenser ist eine gemeinsame Entwicklung von der spanischen Firma Almar und Wecomatic (L‘ Ami du Vin Ausschanksystem). Die Temperatur wird durch verschiedene Kühlungen passend für Weiß- und Rotwein gesteuert.

Bei EuroCave gibt es ‚Vin au Verre‘ mit Platz für jeweils vier temperierte Rot- und Weißweine in getrennten Abteilen.

Winesense sieht äußerlich ähnlich, hat jedoch eine integrierte Zahlfunktion. Vor dem Zapfen verlangt das Gerät eine Chipkarte, auf der entweder ein Guthaben aufgebucht wurde oder Kreditrahmen. Der Kunde wählt zwischen einem Probeschluck, einem halben oder vollen Glas. Der entsprechende Preis wird auf der Karte verbucht.

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