Palais Coburg

Wow, was für ein Weinkeller. Was heißt ein, das Palais Coburg in Wien hat nicht nur einen Keller, sondern: sechs. Mit Weinen im Gesamtwert von 25 Millionen Euro. Die Taschen durften wir trotzdem mit hinein nehmen.

Die französischen Weine sind im Gemauerten Keller einquartiert – Bordeaux und Burgund wohin man schaut. Mit 30.000 Flaschen auf rund hundert Quadratmetern ist der Frankreich-Keller der größte des Hauses.

Im Yquem-Keller, genannt Der Goldene Keller, lagern 120 Jahrgänge. Als ob das nicht bereits beeindruckend wäre: Hundert Flaschen aus den Jahrgängen von 1893 bis 2001 wurden bei Christie’s ersteigert. Die älteste Flasche stammt aus dem Jahr 1811 – für 83.000 € öffnet sie der Sommelier.

Im Gläsernen Keller logieren die Weine der Alten Welt, darunter 12.600 Flaschen aus Österreich und 3.100 aus Italien. Der ehemalige Eiskeller wurde umfunktioniert als Champagner-Keller. Im 19. Jahrhundert dienten die Gemäuer als Kühlkammer. Heute liegen hier rund 1.350 Champagner – von der Viertelflasche bis zur Nebukadnezar (15 Liter).

Der Hölzerne Keller gehört der Neuen Welt. Gezimmert aus Schiffseiche und designt wie ein Schiffsrumpf, erinnert er an die weite Reise der mehr als zweitausend Weine, die hier lagern.

Sammlerstücke, Einzelflaschen von hohem Wert und andere Raritäten warten im Verborgenen Keller auf einen Liebhaber – insgesamt rund 3.000 Flaschen. Der Originalweinkeller der Familie Coburg heißt so, weil er sich im nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Palais befindet.

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