Julie & Julia – Bon appetit!

Kochen gegen Langeweile. Bloggen zur Selbstfindung. Wie amüsant. In der Tat … das ist es.
„Julie & Julia“ ist eine Kino-Komödie – und eine Liebeserklärung ans Kochen. Genau das kann die gelangweilte Diplomatengattin Julia (Meryl Streep) nicht. Nur essen. Nichtstun, Hüte basteln oder Bridge findet sie bald zum Verblöden. Im Nachkriegs-Paris beweist die 188-cm-Frau doppelt Größe und in der (Männer-)Profi-Kochschule vergeht denselben bald das Grinsen. Entziehen kann sich ihrem lautstarken Charme sowieso keiner. Auch ohne Diplom wird aus der überkandidelten „amerikanischen Französin“ eine der berühmtesten Kochbuchautorin („Mastering the Art of French Cooking“) und Fernsehköchin der USA. Zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber. Genau wie die parallele Geschichte von Julie (Amy Adams), einer frustrierten Endzwanzigerin. Die Schriftstellerkarriere ist im Eimer, der Job nur noch nervig, also kocht sie. Und zwar die Rezepte aus Julias Rezeptbuch. Weil sie noch nie in ihrem Leben etwas zu Ende gebracht hat, setzt sie sich eine Frist: 365 Tage für alle 524 Gerichte. Auf Anraten ihres Gatten bloggt sie täglich darüber. Wie sie zur Hummermörderin wurde. Über das erste pochierte Ei in ihrem Leben. Den Psycho-Crash bei der Sülze. Ihr Blog The Julie/Julia Project wurde eines der meistgelesenen der USA und Julie selbst zum Star. Großes Kino mit Meryl Streep in Bestform. Von Erfolgsautorin und -regisseurin Nora Ephron („Schlaflos in Seattle“ und „E-Mail für Dich“).
Unbedingt ansehen. Lohnt sich. In der Tat.

siehe auch WFH

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