Champagner richtig einschenken

Mit Hightech-Kameras haben französische Physiker demonstriert, was im Champagnerglas während und nach dem Einschenken passiert. Je nach Glasform schweben die Perlen tanzend nach oben oder detonieren lautlos unter der Oberfläche. Ersteres hat etwas Meditatives wie diese Miniharken im Mini-Zengarten. Das ideale Glas ist demnach eine Mischung aus der guten alten Champagnerschale und einer Flute. Rein physikalisch betrachtet. Erwiesen ist, dass die Bläschen wachsen, je weiter der Weg ist. Ein hohes, schlankes Glas präsentiert die größten Perlen, während das kleine Dicke schnell schal herumsteht. Eine gewisse Kühle ist von Vorteil, dann bewegen sich die Bubbles langsam und elegant. Der Lebenszyklus einer Blase kennt vier Stufen: steigen, die Oberfläche durchbrechen, einen Krater reißen und mit Karacho nach oben schießen. Zur Strafe zerreißt sie dabei in vier bis fünf kleine Tropfen. Aber die haben es faustdick in sich – und starten ein Aromenfeuerwerk direkt in unsere Nase. Ein Tipp für das perfekte Moussaux: Am schönsten perlt es, wenn man das Glas beim Einschenken schräg hält. Wie beim Bier.

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